Push vs. Pull

Beim Übergang der Telefon/Modem basierten Kommunikation zur IP basierten Technik, gab es auch Paradigmenwechsel im Ablauf der Kommunikation. Diese Entwicklung wird auch durch veränderte Kostenstrukturen getrieben und neue Anforderungen an die Aktualität der Daten.

Diese veränderten Rahmenbedingungen spiegeln sich auch im Übergang von Pull zu Push Verfahren wider. Sensoren, Messstellen und andere Teilnehmer werden nicht mehr zyklisch abgefragt sondern melden aktiv Änderungen in ihren Datensätzen. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

  • Es stehen immer aktuelle Daten zur Verfügung.
  • Die Datenquellen müssen keine oder nur wenige Daten speichern (Auslesezyklus ist Null)
  • Eine Reduzierung der Datenmenge ist möglich (Es werden nur Änderungen gesendet). Der Consumer der Daten, kann vorgeben, welche Daten erforderlich sind (Tayloring).
  • Die Datenquelle benötigt keine Eichuhr für das Setzen der Zeitstempel. Das kann der Empfänger vornehmen.

 

 

Push vs. Pull

Kommunikationskosten

Die Kostenstruktur der Kommunikation wurde in den letzten Jahren auf den Kopf gestellt. War es früher die Dauer einer Verbindung, die Kosten verursachte, ist es jetzt die Menge an Daten, die kostet. Das wiederum relativiert sich durch die Einführung von Flatrates, die viele Optimierungen wieder obsolet machen.

Um wirklich Kosten zu sparen, sollte die Kommunikation daher so ausgelegt sein, dass sie hilft, die eigentlichen Prozesskosten zu senken. Dazu muss sie vor allem robust und zuverlässig funktionieren. Das GExSystem ist eine solide Basis dafür.